mbed NXP LPC1768

Cortex-M3 Mikrocontroller-Modul mit Web-Toolchain

Rapid Prototyping mit Cortex-M3

Das mbed Controllermodul ist mit einem LPC1768 Controller von NXP ausgestattet, dessen 32 Bit Rechnerkern auf der ARM Cortex-M3 Architektur basiert. Das mbed Modul und die von ARM bereitgestellte Entwicklungsumgebung ermöglichen die Realisierung von Prototypen und Versuchsschaltungen auf eine ganz neue, einfache und schnelle Art.

Der mechanische Aufbau der mbed Hardware als "DIL40-Extrabreit-Modul" mit zwei Pinreihen (mit 0,9" Reihenabstand und den üblichen 0,1" Pinabstand) erleichtert das Einsetzen in eine Schaltung oder das Aufstecken auf ein Protoboard. Der lötfreie Aufbau ermöglicht die wiederholte Verwendung des Rechnermoduls in verschiedenen Projekten.

Download per Drag-and-drop

Ganz einfach (und zugleich einfach genial) realisiert mbed die Verbindung zu einem Entwicklungsrechner: Schliesst man das Modul per USB an einen PC an, wird sogleich ein Mass Storage Device erkannt. Das mbed Modul verhält sich nun einfach wie ein Speicherstick am USB-Port! Man kopiert lediglich das Programm für den mbed Mikrocontroller auf das (vermeintliche) USB-Laufwerk, um den Rest (Flash-Programmierung, Programmstart) kümmert sich mbed dann automatisch!

Das mbed Modul verwendet hierzu einen zusätzlichen Controller, welcher die Kommunikation zum USB-Host und die Programmierung des LPC1768 über eine modulinterne JTAG-Verbindung steuert. Diese Arbeitsweise hat zwei entscheidende Vorteile: einerseits kann der Programmdownload als Black-Box Funktion betrachtet werden. Das binäre Firmwareimage wird in den Flash der Target-MCU geschrieben - mehr muss man als Entwickler an dieser Stelle gar nicht wissen. Und zweitens werden hierbei keine Ressourcen der Target-MCU belegt, wie das z.B. bei einem Bootlader der Fall wäre. Man kann also die eigene Software ohne Rücksicht auf Restriktionen der Entwicklungshardware auslegen.

Kein Installationsaufwand

Was hält Entwickler davon ab, eine neue Technologie - z.B. eine neue Controllerfamilie - auszuprobieren? Der wohl größte Hinderungsgrund dürfte die hierfür erforderliche Zeit darstellen, insbesondere der Zeitaufwand, eine moderne (soll u.a. heissen: umfangreiche, komplexe) Toolchain zu installieren und deren Handhabung zu erlernen. Das hat ARM erkannt und macht Entwicklern ein Angebot, das kaum auszuschlagen ist: die kostenlose Nutzung des hauseigenen ARM Realview Compilers für die mbed-Programmentwicklung, ohne Installationsaufwand - über ein Webinterface!

Dass diese Lösung keineswegs billiges Spielzeug darstellt, wird spätestens klar, wenn man bedenkt, dass der Realview Compiler auch im KEIL MDK-ARM Paket steckt, dessen Anschaffung das Budget des geneigten Entwicklers mit einigen kEUR belasten würde. Hinzu kommen umfangreiche Bibliotheken, welche sowohl einfache API-Funktionen bereitstellen als auch sehr komplexe Features unterstützen, z.B. USB, TCP/IP und HTTP Stacks. Das ganze für eben mal null Euro per Web-Zugang über die mbed Online Plattform!

C++ Entwicklungsumgebung im Web

Nebeneffekt der Browser-basierten C++ Entwicklungsumgebung ist, dass es so gut wie keine Rolle spielt, welches Betriebssystem auf dem PC des Anwenders läuft. Durch die Web-basierte Lösung kann man Windows einsetzen, man kann auf einem Mac arbeiten oder sein Lieblings-Linux verwenden. Und auch fernab des eigenen Arbeitsplatzes kann man weiter am Projekt arbeiten - rund um die Uhr, wenn es sein muss.

Natürlich ist die Weblösung mit mbed nicht dafür ausgelegt, echte Produktentwicklungen durchzuführen, schon allein durch das Fehlen traditioneller Debug-Tools bedingt. Um aber ein erstes Funktionsmuster auf die Beine zu stellen oder eine schnelle Demo für ein neues Projekt zu realisieren, ist mbed einfach nicht zu schlagen. Dahingehend kann man es wohl auch getrost akzeptieren, dass man der mbed Plattform (und dessen Betreibern) die eigenen Software-Quelltexte anvertraut. Hierbei gilt freilich einmal mehr: wirklich wichtige Daten gehören in den Safe und nicht auf die Community-Plattform.

Für Serienanwendungen

Mit dem Chip1768 Controllermodul bieten wir Ihnen ein weiteres LPC1768-basiertes Board, welches in enger Anlehnung an mbed1768 entstanden ist, aber darüber hinaus einige wesentliche Vorteile bietet. Weil wir die Cortex-Debug-Schnittstelle zugänglich gemacht haben, kann Chip1768 mit einer klassischen Offline-Toolchain genutzt werden. Das ist besonders interessant für Entwicklungen, deren Sourcecode man nur ungern einem Webportal anvertraut. Außerdem ist Chip1768 in ein Lifecycle-Management einbezogen, um die langfristige Verfügbarkeit abzusichern und damit auch den Einsatz in Serien zu unterstützen.

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Letzte Änderung: 2020-07-21