CardK60

Cortex-M4 Controller-Modul mit Freescale Kinetis K60 MCU

Stand der Technik

Als Freescale im Herbst 2010 verkündete, eine Mikrocontrollerfamilie mit Cortex-M-Core serienreif in den Startlöchern zu haben, war klar, dass MCUs mit ARM-Architektur keine zusätzlichen Protagonisten mehr benötigen würden, um auf absehbare Zeit den "um die 100 MIPS" Mikrocontrollermarkt zu dominieren. Die Kinetis getaufte Familie sollte Freescale zusätzliche Marktsegmente erschließen und vervollständigte zugleich die Armada der ARM-Core-Protagonisten um einen überaus wichtigen Mitstreiter.

Von CISC zu RISC

Motorolas 68000er Prozessor, vorgestellt in den frühen 80er Jahren, lieferte jahrzehntelang das Sinnbild einer modernen, effizienten 32-Bit Architektur (nicht nur) für Embedded-Anwendungen. Bis heute lebt das Erbe der 68-Tausender in Form der ColdFire-MCUs des Motorola-Abkömmlings Freescale weiter. Und nun, gleich einem Paukenschlag, der Schwenk von (Motorola-) CISC zu (ARM-) RISC! Freilich ist Freescale potent genug, um sowohl die Traditionalisten weiter umfangreich zu bedienen, als auch ausgiebig auf neuen Hochzeiten zu tanzen. Das neue Engagement weist freilich die Richtung für die Zukunft. Bleibt die Frage - Was bringt die ARM-Liason dem geneigten Embedded-Entwickler?

Funktionsvielfalt

Die Ausstattung des K60, dem derzeitigen Top-Derivat aus der Kinetis Mikrocontrollerfamilie, liest sich fast wie eine überambitionierte Weihnachtswunschliste. Aber es steckt tatsächlich eine solche Fülle an Funktionen in diesen Bausteinen, dass es fast so erscheint, Siliziumfläche wäre neuerdings umsonst zu haben. Freilich ist genau das - bei Strukturbreiten unterhalb von 100nm - nahezu der Fall. Einen signifikanten Flächenverbrauch verursachen allenfalls die üppig dimensionierten Speicherbänke, die restliche Peripherie, wenngleich zahlreich, fällt nicht weiter in's Gewicht.

Typnummern des Herstellers

Wir unterstützen Kinetis Entwickler bereits kurz nach Erscheinen der neuen Controllerfamilie mit Board-Level Produkten! Die ersten CardK60 haben wir mit teilqualifizierten, für die Distribution freigegebene Bausteine bestückt, welche mit der Signatur PK60X256VLQ100 gekennzeichnet sind. Die verwendete Mask Set Nummer lautet 0M33Z. Freescale wird diese Bausteine zukünftig unter der Typnummer MK60DX256VLQ10 führen.

Ein weiterentwickelter Zweig der K60-Familie ermöglicht nun Taktraten bis 150 MHz. Unter den zahlreichen Erweiterungen und Verbesserungen der Bausteine dieser Sub-Familie fallen besonders die verdoppelte Flashspeichergröße und die Integration einer Floating Point Unit (FPU) in's Auge. Der Baustein MK60FX512VLQ15 enthält insgesamt 1MB Flash und hat Controller für NAND-Flash- und DDR-Memories an Bord. Verwendung findet hier die neueste Mask Set Nummer 3N96B. Die Unterschiede zur (weiterhin fortgeführten) 100 MHz Familie sind im Freescale Dokument AN4526 zusammengefasst.

Bestellinformation

wird für Sie beschafft
CARDK60/X256
CardK60.X256 Controller Modul mit Kinetis K60X256 MCU
 
49,50 €
wird für Sie beschafft
CARDK60/FX512
CardK60.FX512 Controller Modul mit Kinetis MK60FX512VLQ15 MCU
 
69,50 €

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Letzte Änderung: 2016-10-07