LPC-P1343 Proto Board

ARM Cortex-M3-basiertes Prototypenboard mit NXP-Controller

ARM Cortex-M3

Cortex-M3 aus dem Hause ARM ist ein neuer 32-Bit Prozessorkern in Harvard-Architektur, welcher speziell für den Einsatz in Mikrocontrollern konzipiert wurde. Gegenüber dem heute sehr verbreiteten ARM7TDMI-S Core wurden eine Reihe von Optimierungen hinsichtlich Struktur, Geschwindigkeit, Codedichte und Energieeffizienz vorgenommen.

Entscheidend dürfte für viele Mikrocontrollerapplikationen das wesentlich effizientere Interrupthandling sein. Ein integrierter Vektor-Interruptcontroller vereinfacht und beschleunigt die Behandlung priorisierbarer Interrupts. Der neue Thumb-2 Befehlssatz erreicht die Leistungsfähigkeit des 32-Bit ARM-Befehlssatzes, arbeitet jedoch überwiegend mit kompakten 16-Bit Befehlsworten. Ein Befehl kann daher i.d.R. in einem einzigen Takt geladen werden, auch wenn das Speicherinterface nur 16 Bit breit ist.

Befehle zur direkten Bitmanipulation, Hardwaredivision, Single-Cycle Multiplikation, Sprungvorhersage, Sleep-Modes und integrierte Speicherschutzmechanismen sind Neuerungen, welche die Entwicklung von 32-Bit Mikrocontrolleranwendungen zweifellos beflügeln werden. MCUs mit Cortex-M3 Core könnten somit bald viele Aufgaben übernehmen, die heute noch von Controllern aus dem klassischen 8- und 16-Bit Segment erfüllt werden.

NXPs LPC13xx-Familie

Neben Texas Instruments und STMicroelectronics war NXP einer der ersten Halbleiterhersteller mit einer eigenen Cortex-M3-basierten Mikrocontrollerfamilie. Die LPC13xx-Serie stellt im Bereich Cortex-M3 MCUs die "Einstiegsklasse" bei NXP dar. Als Besonderheit bieten die LPC134x-MCUs einen vorinstallierten USB-Bootloader, mit dem sich auf einfache Weise Programmcode in den Flash schreiben lässt.

Der auf dem hier vorgestellten Prototypenboard eingesetzte Controller NXP LPC1343 bietet folgende Ausstattung:

  • 32-Bit RISC MCU
  • ARM Cortex-M3 Core
  • 72MHz Taktfrequenz
  • 32KB Flash
  • 8KB RAM
  • USB2.0 FullSpeed (Device)
  • USB HID und MSC on-chip Treiber
  • Bootloader mit wählbarem Interface (USB/UART)
  • 1x UART mit RS-485 Unterstützung
  • 1x I²C/Fast+
  • 1x SSP/SPI
  • 8x10 Bit ADC
  • 42 5V-tolerante GPIOs
  • Serial Wire Debug und Serial Wire Viewer (SWD/SWV)
  • Versorgungsspannung 3,6V

Hardwaregrundlage für Softwareprojekte

Das LPC-P1343 weist eine sinnvolle Hardwareausstattung für das Entwickeln von Software auf. So verfügt es mit dem Mini-USB Anschluss über die notwendige "Minimalausstattung", um den LPC1343 per USB-Bootloader direkt mit fertig compilierter Software (Binärformat) zu "flashen". Somit wird, für das reine Programmieren, keine zusätzliche Hardware benötigt! Desweiteren gehören zwei nutzbare Eingabetasten und ein obligatorischer Reset-Taster, eine achtkanalige LED-Reihe sowie ein 12MHz-Quarz zur Ausstattung des Boards. Sämtliche GPIOs sind an den Rand der Prototyping-Fläche geführt und stehen für eigene Hardwareerweiterungen zur Verfügung.

Um Programme im LPC1343 debuggen zu können, ist ein entsprechendes Entwicklungswerkzeug sowie eine passende Softwareumgebung (IDE) notwendig. Wir bieten aktuell drei Lösungen für die professionelle Softwarentwicklung auf Cortex-M3 Controllern an:

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LPC-P1343 - Proto Board
 
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Letzte Änderung: 2016-11-09