C167 Controller Modul
Das derzeit leistungsfähigste Mitglied der CM-Serie ist das Modul CM-167 mit SAB-C167-Controller. Es verdient durchaus die Bezeichnung Power-Modul.
Die enorme Rechenleistung resultiert aus einem High-Performance 16-Bit CPU-Kern mit 4-stufiger Pipeline-Architektur. Die kürzest mögliche Zykluszeit beträgt 100ns. Insgesamt stehen 16MByte linearer Adreßraum zur Verfügung.
Die Liste der Features dieses High-End 16-Bit-Controllers ist beachtlich (siehe rechts).
Zur Erzeugung und Messung digitaler Signale stehen zwei unabhängige Capture/Compare Einheiten mit je 2 Timern und 16 Kanälen zur Verfügung. Wem die Auflösung der so erzeugten pulsbreitenmodulierten Signale nicht ausreicht, der kann auf eine zusätzliche PWM-Einheit mit 4 Kanälen zurückgreifen. Insgesamt stehen 5 Timer, die alle auch als Ereigniszähler mit Vorwärts/Rückwärts Umschaltung konfiguriert werden können, bereit.
Die Datenkommunikation kommt mit einer asynchronen/synchronen Schnittstelle, die wahlweise als RS485 oder RS232 konfiguriert werden kann und einem seriellen High-Speed Kanal bei Übertragungsraten bis zu 625kBaud bzw. 5MBaud so richtig in Schwung.
Besonders gelungen ist das ausgeklügelte Interruptsystem, das mit insgesamt 56 Interruptquellen fast jeden Port zum möglichen Interrupt-Eingang machen kann. Für schnelle Datentransfers können die Interruptquellen dem Peripheral Event Controller zugeordnet werden. Der Controller ist dann in der Lage DMA-ähnliche Datentransfers ohne CPU-Leistung auszuführen.
Ein 10-Bit A/D-Wandler, Watchdogtimer und 4kByte internes RAM runden das Peripheriespektrum des Controllers ab.
Erwähnenswert ist der integrierte Bootstrap Loader, der Monitorbetrieb und die In-Circuit Programmierung von Flashspeichern vom PC aus ermöglicht.
Um den Controller gruppieren sich auf dem Modul bis zu 3MByte Speicher, die in 1MByte EPROM (oder teilweise In-Circuit programmierbarer Flash-Speicher) und max. 2MByte sRAM aufgeteilt sind. Bereits in der Grundkonfiguration sind 256kByte sRAM vorgesehen, was wohl für die meisten Anwendungen ausreichend sein wird. Zur dauerhaften Speicherung kleiner Datenmengen sind 256Byte serielles EEPROM vorgesehen.
Die Peripherie wird durch eine weitere serielle RS232 Schnittstelle, eine Echtzeituhr und eine Spannungsüberwachung mit weiterem Watchdogtimer komplettiert.
Alle freien Portleitungen sind über seitliche Randsteckverbinder zugänglich. Der Adreß- und Datenbus mit Steuersignalen ist über Treiber bzw. Transceiver vom Modulbus entkoppelt und ebenfalls über diese Steckerleisten herausgeführt. Für Datenbuserweiterungen sind bereits 2 freie Chip-Select Signale ausdecodiert.
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